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Das "Braune Haus" - Parteizentrale der NSDAP

Daten zur Geschichte des Gebäudes

Das NS-Dokumentationszentrum wird am historischen Standort der ehemaligen Parteizentrale der NSDAP, dem "Braunen Haus", an der Brienner/Ecke Arcisstraße geplant.

 

Das "Braune Haus" 19351826
Umbenennung der Königsstraße in Brienner Straße

1828-1831
Bau eines Palais in der Brienner Straße 38 (alte Hausnummer) nach Plänen des königlichen Hofbaurats und Eigentümers Jean-Baptiste Métivier

1831
Vermietung des Palais an den Reichsrat Karl Ludwig Freiherr von Lotzbeck

1838
Verkauf des Palais an Marchese Fabio Pallavicini, Geschäftsträger des Königreichs Sardinien am Bayerischen Hof

1866
Das Palais geht in das Eigentum des Hofphotographen Joseph Albert über.

1876
Der englische Großkaufmann Richard Barlow kauft das Palais.

26. Mai 1930
Erwerb durch den Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiter-Verein e.V. zum Preis von 805.864 Goldmark von Elisabeth Stefanie Barlow, Witwe von Willy Barlow, dem Sohn Richard Barlows

1930/1931
Umbau zur Parteizentrale der NSDAP nach Vorschlägen Adolf Hitlers und Plänen des Architekten Paul Ludwig Troost

Seit 1931
Verlegung der Parteizentrale (Reichshauptgeschäftsstelle) der NSDAP in das „Braune Haus“. Vorübergehender Sitz von Büros verschiedener Parteiorganisationen (u.a. SA-Leitung, Oberstes Parteigericht, Reichspressestelle) sowie hochrangiger Parteifunktionäre (u.a. Adolf Hitler, Rudolf Heß und Hans Frank)

Herbst 1931
Beginn der Bauarbeiten für einen Erweiterungsbau, das sogenannte Parteiheim

Mitte 1933
Einzug des „Stabs des Stellvertreters des Führers“ in den Erweiterungsbau

Nach 1937
Nach Fertigstellung des „Verwaltungsbaus“ und des „Führerbaus“ diente das „Braune Haus“ u.a. musealen Zwecken. Ab 1937 waren hier auch der "Stellvertreter des Führers" und sein Stab untergebracht. Ab 1941 lautete die Bezeichnung Parteikanzlei.

2./3. Oktober 1943
Bei einem Luftangriff auf München wird das „Braune Haus“ beschädigt.

7. Januar 1945
Bei einem weiteren Luftangriff weitgehende Zerstörung; nur zwei Außenwände bleiben erhalten.

1947
Abriss

1951
Beseitigung der letzten Trümmer






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