Freistaat Bayern stellt Grundstück für NS-Dokumentationszentrum unentgeltlich zur Verfügung
18.09.2006
Pressemeldung vom 18.09.2006
Faltlhauser: "Wegweisendes Signal für rasche Realisierung des Zentrums"
Das Kabinett hat heute ein wichtiges Signal für die rasche Realisierung des geplanten NS-Dokumentationszentrums in München gegeben. Der Freistaat Bayern stellt der Landeshauptstadt München das für das Dokumentationszentrum notwendige Grundstück auf dem Areal an der Brienner Straße unentgeltlich zur Verfügung. Finanzminister Kurt Faltlhauser betonte, dass der Freistaat damit der Landeshauptstadt München sehr weit entgegenkommt. Faltlhauser: "Der Freistaat setzt mit seinem Verzicht auf einen finanziellen Ausgleich für das Grundstück ein wegweisendes Signal für eine rasche Realisierung des NS-Dokumentationszentrums. Damit werden die Landeshauptstadt München und der mitfinanzierende Bund erheblich entlastet." Faltlhauser bekräftigte, dass sich der Freistaat Bayern – wie bereits im Dezember 2005 beschlossen – mit einem Drittel an den Investitionskosten des Zentrums beteiligen wird. Auf dieses Drittel wird der Wert des Grundstücks nicht angerechnet. Voraussetzung für das weit reichende Engagement des Freistaats ist nach den Worten Faltlhausers, dass sich die Landeshauptstadt München und der Bund in entsprechender Höhe an den Kosten beteiligen und die Stadt wie vorgesehen die Trägerschaft und den Betrieb des Zentrums übernimmt. Nicht zuletzt muss ein maßvoller Kostenrahmen für das Projekt gefunden werden. Faltlhauser: "Das bedeutet: die bisherigen, noch sehr allgemeinen Planungen müssen kritisch überprüft werden."

