"München und der Nationalsozialismus" - Publikationen der Landeshauptstadt München
Kulturreferat (Hg.),
Der Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus. Perspektiven
des Erinnerns. Dokumentation der Gesprächsreihe im Rahmen der
Projektvorbereitung für ein NS-Dokumentationszentrum München,
München 2007
Die umfassende Dokumentation der Gesprächsreihe 2005 ist als druckfähige PDF-Version online verfügbar:
Kulturreferat, Landeszentrale für
politische Bildungsarbeit (Hg.), Ein NS-Dokumentationszentrum
für München. Ein Symposion in zwei Teilen. Tagungsband,
München 2003
Der ausführliche Tagungsband zum zweiteiligen Symposium 2002/2003 ist als druckfähige PDF-Version online verfügbar:
Münchner Stadtmuseum, Kulturreferat,
Landeszentrale für politische Bildungsarbeit (Hg.),
Nationalsozialismus in München. Stadtplan zur NS-Topografie in
München 1918-1945, München 2003
Stadtplan zur NS-Topographie 1918-1945, der die Ausstellung mit der städtischen Umgebung verknüpft.
Der vorliegende Plan wirft Schlaglichter auf ausgewiesene Orte im Stadtbild Münchens, die zwischen 1918 und 1945 Schauplätze der Entstehung und der Auswirkungen des Nationalsozialismus sowie des Widerstands gegen die Diktatur waren. Der Blick wird dabei auf Revolution und Räterepublik gelenkt, auf Nationalismus und den Aufstieg der NSDAP und folgt dem jüdischen Leben in der Stadt bis hin zu Entrechtung, Enteignung und Deportation. Neben den Täterorten des nationalsozialistischen Terrorregimes, das hier die "Hauptstadt der Bewegung" und die der "deutschen Kunst" installierte, werden auch die Aktivitäten des Widerstandes gegen die NS-Diktatur lokalisiert.
Erhältlich an der Kasse des Münchner Stadtmuseums, St.-Jakobs-Platz
1,
zu den Öffnungszeiten des Museums
Gavriel D. Rosenfeld, Architektur
und Gedächtnis
München und Nationalsozialismus – Strategien des Vergessens,
München/Hamburg 2004
"Der Umgang der Münchner mit dem architektonischen Erbe des Nationalsozialismus nach 1945 ist wenig erforscht. Gavriel D. Rosenfeld, amerikanischer Historiker, hat bislang unbeachtetes Archivmaterial ausgewertet, anhand dessen er den Wiederaufbau Münchens nach dem Krieg beschreibt. Anschaulich dokumentiert er die kontroversen Einstellungen von Münchner Politikern, Planern, Architekten und der Bürger zur NS-Architektur. In der wegweisenden Untersuchung wird deutlich, dass die Debatte über die Zukunft der Stadt durch einen beschwichtigenden Umgang mit der NS-Vergangenheit geprägt war – die Stadt war lange bestrebt, ihre historische Verantwortung für das ‚Dritte Reich’ eher abzuschwächen." Drucklegung der Übersetzung ins Deutsche gefördert mit Mitteln der Landeshauptstadt München; erschienen im Dölling und Galitz Verlag, ISBN 3-935549-4
Angelika
Baumann, Andreas Heusler (Hg.), München "arisiert". Entrechtung
und Enteignung der Juden in der NS-Zeit, München 2004
Aufsatzband zur gleichnamigen Ausstellung der Landeshauptstadt
München "München ‚Arisiert’. Entrechung und Enteignung der Juden in der
NS-Zeit", Begleitprogramm und Ausstellung, Kunstarkaden, vom 23. April
bis 13. Juni 2004; C.H. Beck-Verlag, ISBN 3-406-51756-0.
Begleitprogramm zur Ausstellung
Die Beiträge im Rahmenprogramm der Ausstellung sind dokumentiert
in:
Entehrt. Ausgeplündert. Arisiert. Entrechtung und Enteignung
der Juden, hg. von d. Koordinierungsstelle f. Kulturverluste
Magdeburg, bearb. von
Andrea Baresel-Brand, Magdeburg 2005; ISBN
3-00-017002-2
Irene Stuiber,
Hingerichtet in München-Stadelheim. Opfer
nationalsozialistischer Verfolgung auf dem Friedhof am Perlacher
Forst, München 2004
Erhältlich im Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Abteilung Förderung, Burgstr. 4, 80331 München (Tel. 089 /233–28500)
München.
Hauptstadt der Bewegung, Ausstellungskatalog des Münchner
Stadtmuseums, München 1993, Neuauflage 2003
Der Ausstellungskatalog "München – 'Hauptstadt der Bewegung' " von 1993/94 ist als Nachdruck beim Münchener Stadtmuseum erhältlich.
Macht und Gesellschaft. Männer und Frauen in
der NS-Zeit. Dokumentation der gleichnamigen Tagung vom
18./19. Juni 2004 im Münchner Stadtmuseum, München 2004
Der Tagungsband ist als druckfähige PDF-Version online verfügbar:
Constanze Werner,
Kiew- München- Kiew. Schicksale ukrainischer
Zwangsarbeiter, München 2000
In München waren während der gesamten Kriegsdauer mehr als 100.000 Zwangsarbeiter eingesetzt. Ein Großteil von ihnen kam aus der ehemaligen Sowjetunion, wobei die meisten aus dem Gebiet der Ukraine stammten. Heute leben von denjenigen, die in München zur Arbeit gezwungen wurden, noch 1067 Menschen allein in Kiew und Umgebung.
Im Herbst 1999 brach die Historikerin Constanze Werner im Auftrag des Kulturreferats der Landeshauptstadt München und des Vereins Projekt Erinnerung e.V. in die Partnerstadt Kiew auf, um mit ehemaligen Zwangsarbeitern über deren leidvolle Zeit in München zu sprechen.
Vor Ort wurden neun Interviews geführt, die nun in Form einer Dokumentation unter dem Titel "Kiew – München – Kiew. Schicksale ukrainischer Zwangsarbeiter" vorliegen. Nicht ausschließlich die Lebenswege dieser Menschen während des Krieges waren Thema der Gespräche, sondern auch deren aktuelle Lebensumstände. Nahezu alle ehemaligen Zwangsarbeiter leben am Rande oder unterhalb des Existenzminimums.
Es ist notwendig, mit Hilfe der lebensgeschichtlichen Interviews gezielter über die momentane Situation der früheren Zwangsarbeiter zu informieren und darauf hinzuweisen, in welchem Maße diese Menschen heute noch unter den Folgen des Krieges leiden.
Nur wenige Firmen haben sich bislang bereit erklärt, in den Fonds zur Entschädigung der Zwangsarbeiter einzuzahlen. Der Münchner Stadtrat hat am 26.1.2000 entschieden, dass die Landeshauptstadt München drei Millionen Mark zur Unterstützung ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Kiew und dem Gebiet Kiew zur Verfügung stellt. Die ersten Zahlungen in Höhe von DM 1.200 pro Person sind bereits erfolgt.
Constanze Werner wurde während der Aufnahme der Interviews von den Filmemachern Stephan Krause und Heike Fritz begleitet. Der von der Stadt München mitfinanzierte Film "Der Russe ist genügsam." NS-Zwangsarbeit in München beinhaltet darüber hinaus umfangreiches Archivmaterial zu den geschichtlichen Hintergründen der Zwangsarbeit. So spannt dieser Film den Bogen von den Kriegsjahren in München bis zur gegenwärtigen Situation in der Ukraine.
Das Buch mit vielen Illustrationen ist im Buchendorfer Verlag erschienen. Der zugehörige Film dauert 67 Minuten und ist als Video-Kassette im Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Abteilung Förderung, unter Tel. 233-25908 für nicht-kommerzielle Vorführungen ausleihbar. Die Ausleihe ist kostenlos.
Hermann Wilhelm,
Die Schüleins. Aufstieg, Enteignung und Flucht. Zur Geschichte
einer jüdischen Brauerei-Familie in München, München 2000
Landeshauptstadt München (Hg.), Ein jüdisches
Museum für München. Band 2: Dokumentation des Symposions am
24. und 25.10.1999 in der Ludwig-Maximilians-Universität in München,
München 1999
Landeshauptstadt München (Hg.), Ein jüdisches
Museum für München. Band 1: Dokumentation der Arbeitskonferenz
am 27.7.1999 im Münchner Stadtmuseum, München 1999
Marion
Detjen, "Zum Staatsfeind ernannt." Widerstand, Resistenz und
Verweigerung gegen das NS-Regime in München, München 1998.
Landeshauptstadt München (Hg.), Bilanz einer
Ausstellung. Dokumentation der Kontroverse um die Ausstellung
"Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941-1944",
München 1998
Dokumentation der Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941-1944, des Hamburger Instituts für Sozialforschung. Die Ausstellung wurde in München in Zusammenarbeit mit dem Münchner Stadtmuseum, dem Kulturreferat, der Münchner Volkshochschule und dem Museums- Pädagogischen Zentrum vom 8. Oktober bis 24. November 2002 gezeigt. Knaur-Verlag.
Sybille
Krafft, Zwischen den Fronten. Münchner Frauen in Krieg und
Frieden 1900-1950, München 1995
Stefanie Reichelt, "Für mich ist der Krieg aus!".
Deserteure und Kriegsverweigerer des Zweiten Weltkriegs in
München, München 1995
Ludwig
Eiber, "Ich wußte, es wird schlimm." Die Verfolgung der Sinti
und Roma in München 1933-1945, München 1993
Benedikt
Weyerer, Stadtrundgänge zur politischen Geschichte. Band 1:
München. 1919-1933, München 1993
Benedikt
Weyerer, Stadtrundgänge zur politischen Geschichte. Band 2:
München. 1933-1949, München 1996
Andreas Heusler,
Zwangsarbeit in der Münchner Kriegswirtschaft
1939-1945, München 1991
Münchner
Nachkriegsjahre. 1945...1946... 1947...1948... 1949...1950...
Lesebücher zur Geschichte des Münchner Alltags. Geschichtswettbewerb
1995/96, hg. von der Landeshauptstadt München, München 1997
Jüdisches Leben in München in zwei
Jahrhunderten. Lesebücher zur Geschichte des Münchner Alltags.
Geschichtswettbewerb 1993/94, hg. von der Landeshauptstadt München,
München 1995
Verdunkeltes München. Die nationalsozialistische
Gewaltherrschaft, ihr Ende und ihre Folgen. Lesebücher zur
Geschichte des Münchner Alltags, Geschichtswettbewerb 1985/86, hg. von
der Landeshauptstadt München, München 1987
Bauen im Nationalsozialismus. Bayern
1933-1945, hg. von Winfried Nerdinger. Ausstellungskatalog des
Münchner Stadtmuseums, München 1993
Die Zwanziger Jahre in München, hg. von
Christoph Stölzl. Ausstellungskatalog des Münchener Stadtmuseums,
München 1979
München
im "Dritten Reich". Plakat, Din A1, hg. vom Bezirksausschuss
Maxvorstadt, München 2003
Auch in englischer, französischer und japanischer Sprache;
erhältlich in der Tourist-Information im Rathaus und im Hauptbahnhof,
im Stadtmuseum, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, in der Glyptothek,
DenkStätte Weisse Rose und in der Architektur-Buchhandlung Werner,
Türkenstraße 30 (Schutzgebühr 3.- €).
Bürokratie
und Kult. Das Parteienzentrum der NSDAP am Königsplatz in München.
Geschichte und Rezeption, München/Berlin 1995
Eine Veröffentlichung des Zentralinstituts für Kunstgeschichte im Deutschen Kunstbuchverlag
"Die Bauten der NSDAP am Königsplatz sind Zeugnisse der nationalsozialistischen Planungen für München als 'Hauptstadt der Bewegung'. Erstmalig beschäftigt sich eine Publikation umfassend mit Geschichte und Rezeption des ehemaligen Parteizentrums der NSDAP. Wissenschaftliche Texte von Kunsthistorikern werden mit essayistischen Beiträgen von prominenten Schriftstellern und Journalisten kombiniert. Die Textbeiträge sind illustriert durch zum großen Teil bisher unpubliziertes Bildmaterial. Historische Photos und Pläne werden kontrastiert mit Aufnahmen des heutigen Zustands."

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