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NS-Dokumentationszentrum München

Lern- und Erinnerungsort zur Geschichte des Nationalsozialismus

Mit der voraussichtlichen Eröffnung des NS-Dokumentationszentrums am 30. April 2015,
dem 70. Jahrestag des Einmarsches der US-Armee, erhält München einen zentralen Lernort zur Auseinandersetzung mit den Ursachen, Auswirkungen und Folgen des Nationalsozialismus.

Zahlreiche Initiativen und anhaltendes bürgerschaftliches Engagement hatten das Projekt im Vorfeld getragen. Die gemeinschaftliche Finanzierung von Landeshauptstadt München, Freistaat Bayern, Bundesrepublik Deutschland hat einen Neubau ermöglicht. Er entsteht an einem Standort, der für das NS-Terrorregime von besonderer Bedeutung war: auf dem Gelände des ehemaligen „Braunen Hauses“ - der Parteizentrale der NSDAP.

„Warum München?“, „Warum eine Beschäftigung mit der NS-Zeit heute?“ Dies werden zentrale Fragen der Ausstellung und des vielfältigen Programmangebots sein.

Aktuelles

12.05.2014

„Ich hätte auch gekämpft!“: Gedenkveranstaltung und Ehrung Hugo Höllenreiners

Bei einer Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag des Aufstandes im sogenannten Zigeunerlager in Auschwitz-Birkenau wird Hugo Höllenreiner für sein Lebenswerk geehrt. Unter dem Titel „Ich hätte auch gekämpft!“ laden die Madhouse GmbH und das NS-Dokumentationszentrum am Dienstag, 20. Mai um 18 Uhr in den Alten Rathaussaal am Marienplatz. Mehr…

05.05.2014

Veranstaltungshinweis: München liest - aus verbrannten Büchern

Am 10. Mai 1933, wenige Wochen nach der nationalsozialistischen Machtübernahme, fand auf dem Königsplatz eine Bücherverbrennung statt, die von Studenten der Münchner Universitäten organisiert worden war. Verbrannt wurden Werke von Autoren wie Brecht, Feuchtwanger, Freud, Kästner, Mann, Tucholsky, Zweig und vielen anderen. Mehr…

24.04.2014

Ausblick auf die Dauerausstellung: Wilhelm Hoegner

Ausblick auf die Dauerausstellung: Wilhelm Hoegner

Als „Vater” der Bayerischen Verfassung wie als bislang einziger sozialdemokratischer Ministerpräsident Bayerns nach 1945 gehörte Wilhelm Hoegner zu den prägenden Politikern der Nachkriegszeit. Schon in der Weimarer Republik spielte er eine wichtige Rolle: Als Vorsitzender eines Untersuchungsausschusses zum „Hitlerprozess“ (1924) deckte er die Verstrickung der bayerischen Behörden in das rechtsextreme Milieu zur Zeit des Hitlerputsches auf. Mehr…

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