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NS-Dokumentationszentrum München

Lern- und Erinnerungsort zur Geschichte des Nationalsozialismus

Das NS-Dokumentationszentrum begrüßt seine 100.000. Besucherin

Bereits zweieinhalb Monate nach seiner Eröffnung empfängt das NS-Dokumentationszentrum seine 100.000. Besucherin. Ein Erfolg, über den sich der Kulturreferent der Landeshauptstadt München, Dr. Hans-Georg Küppers, und der Gründungsdirektor, Prof. Dr.-Ing. Winfried Nerdinger, sehr freuen.

Mit Gerda Ballentin ist die 100.000. Besucherin eine Münchnerin und zugleich eine Multiplikatorin. Heute war sie aus persönlichem Interesse im NS-Dokmentationsentrum. In Zukunft möchte sie auch in ihrer Funktion als Stadtführerin auf das Haus hinweisen. Gerda Ballentin aus München erhält den umfassenden Ausstellungskatalog „München und der Nationalsozialismus“ und die erste Jahreskarte, die ab August gelten wird, sowie einen Gutschein für die Cafeteria des NS-Dokumentationszentrums.

Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers: „Das Haus wird vom ersten Tag an stark frequentiert und mit großem Interesse angenommen. Kurz vor den Sommerferien kommen derzeit besonders viele Schulklassen. Für viele Münchenreisende gehört der Besuch des NS-Dokumentationszentrums mittlerweile zum Programm. Zahlreiche Münchnerinnen und Münchner setzten sich hier mit der Geschichte ihrer Stadt auseinander.“

Prof. Dr.-Ing. Winfried Nerdinger freut sich besonders darüber, „dass das Lernforum, unsere mehrsprachigen Mediaguides und unsere App so gut angenommen werden. Diese digitalen Vermittlungsangebote ergänzen die Ausstellung und bieten individuelle Vertiefungsmöglichkeiten. Die hohe Nachfrage nach Gruppenführungen und der rege Besuch unserer Veranstaltungen bestätigen das Konzept eines offenen Lern- und Erinnerungsorts.“

 

Aktuelles

13.07.2015

Aktuelle Veranstaltungen

Ein Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen im NS-Dokumentationszentrum: „always remember. Never forget“ heißt eine Tanz-Theater-Perfomance von Schülern, die im NS-Dokumentationszentrum erstmals gezeigt wird. Personelle NS-Kontinuitäten in zentralen bayerischen Polizeibehörden nach 1945 zeigt der Historiker Dr. Joachim Schröder in einem Vortrag auf. Neue Erkenntnisse zum Oktoberfest-Attentat verspricht die Filmvorführung mit anschließendem Podiumsgespräch mit Ulrich Chaussy und Werner Dietrich; „Der blinde Fleck“ - Drei Jahrzehnte auf der Suche nach der Wahrheit. Die Feministin, Pazifistin und Pionierin der Öffentlichkeitsarbeit Anita Augspurg (1857–1943) steht im Mittelpunkt eines Vortrags von Prof. Dr. Susanne Kinnebrock. Liebesbeziehungen zwischen Zwangsarbeitern und Deutschen waren im „Dritten Reich“ streng verboten. Die BR-Journalisten Andrea Mocellin und Thomas Muggenthaler stellen zum Abschluss des Eröffnungsprogramms des NS-Dokumentationszentrums ihren Dokumentarfilm Verbrechen Liebe“ vor. Mehr…

15.06.2015

Aktuelle Veranstaltungshinweise

Ein Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen im NS-Dokumentationszentrum: Der Münchner Gewerkschaftschor "Quergesang & Roter Wecker" singt Lieder über den Wahnsinn von Kriegen gestern und heute. Siegfried Benker spricht in seinem Vortrag "Ort und Verdrängung" über die mühevolle Rückeroberung historisch kontaminierter Räume in München. Annette Ramelsberger und Tanjev Schultz, Gerichtsreporter der Süddeutschen Zeitung, lesen aus den Protokollen des NSU-Prozesses. Und Gründungsdirektor Prof. Dr.-Ing. Winfried Nerdinger schildert in einem Vortrag den "Langen Weg zum NS-Dokumentationszentrum". Mehr…

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