Benutzerspezifische Werkzeuge
Sie sind hier: Startseite NS-Dokumentationszentrum München

NS-Dokumentationszentrum München

Lern- und Erinnerungsort zur Geschichte des Nationalsozialismus

Großer Erfolg für das NS-Dokumentationszentrum München im ersten Monat!

Seit seiner Publikumsöffnung am 1. Mai 2015 konnte das NS-Dokumentations­zentrum mehr als 60.000 Besucherinnen und Besucher begrüßen. Neben den stark frequentierten Wochenenden und Feiertagen sind auch die Wochentage sowie die Abendveranstaltungen kontinuierlich sehr gut besucht. Täglich kommen Gäste von jung bis alt, Besucherinnen und Besucher aus München und der Umgebung sowie Touristen aus dem In- und Ausland. Das NS-Doku­men­tationszentrum spricht unterschiedliche Gruppen und Interessen an.

Auch die inhaltliche Vielfalt wird gut an­ge­nommen. Neben der Dauer­aus­stellung „München und der National­sozia­lismus“ konnte mit der Sonder­ausstellung „Das Unsagbare zeigen. Künstler als Warner und Zeugen 1914-1945“ eine hochkarätige Kunstsammlung für die ersten Monate gewonnen werden, die bei den Besuchern einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt.

Das Lernforum im ersten Untergeschoss des NS-Dokumentationszentrums wird nicht nur von dem jungen Publikum genutzt. An den großen interaktiven Medientischen und den digitalen Recherchestationen verweilen die Besucher­innen und Besucher, vertiefen die Ausstellungsinhalte oder entdecken inter­aktiv z.B. die Zusammenhänge der einzelnen Bausteine der NS-Ideologie oder der Beziehungsgeflechte der NSDAP.

Erfreulich hoch ist auch die Nachfrage nach den Bildungsangeboten des NS-Dokumentationszentrums. Bereits bis August 2015 sind die Termine für Schul­klassen- und Gruppenführungen ausgebucht. Ab Juni werden zusätzlich speziell ausgebildete Guides die Besuchergruppen betreuen. Auch das Semi­nar­programm startet dann und wartet mit vielen verschiedenen Themen­schwerpunkten auf.

Der Katalog zur Ausstellung „München und der Nationalsozialismus“, erschienen im Verlag C.H. Beck, muss bereits nachgedruckt werden. Besonders beliebt bei den Besuchern sind zudem die kostenlosen, mehr­sprachigen und thematischen Mediaguides sowie die Smartphone App „Orte  Erinnern“, die ab sofort vor Ort oder in den App Stores kostenlos herunter­geladen werden kann. Die App führt zu 119 Orten in München, die in einem direkten Bezug zur NS-Geschichte stehen. So regt das NS-Dokumenta­tionszentrum auch außerhalb des eigenen Hauses zur Auseinandersetzung mit der NS-Zeit an.

Aktuelles

15.06.2015

Aktuelle Veranstaltungshinweise

Ein Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen im NS-Dokumentationszentrum: Der Münchner Gewerkschaftschor "Quergesang & Roter Wecker" singt Lieder über den Wahnsinn von Kriegen gestern und heute. Siegfried Benker spricht in seinem Vortrag "Ort und Verdrängung" über die mühevolle Rückeroberung historisch kontaminierter Räume in München. Annette Ramelsberger und Tanjev Schultz, Gerichtsreporter der Süddeutschen Zeitung, lesen aus den Protokollen des NSU-Prozesses. Und Gründungsdirektor Prof. Dr.-Ing. Winfried Nerdinger schildert in einem Vortrag den "Langen Weg zum NS-Dokumentationszentrum". Mehr…

04.05.2015

Veranstaltungsprogramm Mai-Juli zum Download

Mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm möchte das NS-Dokumentationszentrum sich nicht nur als Lern- und Erinnerungsort, sondern auch als Forum für Wissenschaft und Kunst etablieren. Wir wünschen uns, dass vom NS-Dokumentationszentrum Impulse, Debatten und Denkanstöße ausgehen. Mehr…

Artikelaktionen