NS-Dokumentationszentrum München
Lern- und Erinnerungsort zur Geschichte des Nationalsozialismus
2014 wird das NS-Dokumentationszentrum München voraussichtlich eröffnet. Ein Lernort zur NS-Geschichte Münchens, zu den Folgen und Nachwirkungen der NS-Zeit wird entstehen.
Zahlreiche Initiativen und anhaltendes bürgerschaftliches Engagement hatten das Projekt im Vorfeld getragen. Die gemeinschaftliche Finanzierung von Landeshauptstadt München, Freistaat Bayern, Bundesrepublik Deutschland hat einen Neubau ermöglicht. Er entsteht an einem Standort, der für das NS-Terrorregime von besonderer Bedeutung war: auf dem Gelände des ehemaligen „Braunen Hauses“ - der Parteizentrale der NSDAP.
„Warum München?“, „Warum eine Beschäftigung mit der NS-Zeit heute?“ Dies werden zentrale Fragen der Ausstellung und des vielfältigen Programmangebots sein.
Aktuelles
Tagung „Nationalsozialismus und Biografie“
Die Evangelische Akademie Tutzing lädt in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München vom 20. bis zum 22. Juni zu einer Tagung ein: Im Zentrum der Vorträge und Diskussionen steht das Erkenntnispotential biografischer Ansätze für die NS-Geschichte. Anmeldeschluss 7. Juni.
Veranstaltungstipp: „Klänge des Verschweigens“
Bewegender Dokumentarfilm über den Musiker Willi Heckmann, der während der Herrschaft des Nationalsozialismus wegen seiner Homosexualität jahrelang im Konzentrationslager gefangen gehalten wurde. Zu sehen im Maxim Kino, Auftakt am 16. Mai um 19 Uhr mit Podiumsgespräch.
Bildzeugnisse zur Judenverfolgung gesucht
Das NS-Dokumentationszentrum München sucht Fotografien, die die Verfolgung der Münchner Juden, der Sinti und Roma sowie anderer Opfergruppen oder Regimegegner während der Herrschaft des Nationalsozialismus dokumentieren. Geeignetes Bildmaterial soll in der künftigen Dauerausstellung gezeigt werden.


